Für Sie erreichbar:
Tel. 05846/97970
Download Checkliste

Erste Maßnahmen

Hilfestellung geben: Arzt/Notarzt, Pfarrer/in, Bestatter

1. Wenn der Sterbefall in der Wohnung eingetreten ist, muss zuerst ein Arzt (möglichst der Hausarzt) verständigt werden.

Dieser stellt den Tod fest und füllt die Todesbescheinigung aus.

  • Besprechen Sie, wann die/der Verstorbene vom Bestatter in eine öffentliche oder private Leichenhalle überführt werden soll.
  • Wird die/der Verstorbene von den Angehörigen gewaschen und angekleidet oder soll der Bestatter dieses erledigen.
  • Soll eine kirchliche Aussegnung der/des Verstorbenen durch den zuständigen Pfarrer im Trauerhaus erfolgen?
  • Wird eine Aufbahrung im Trauerhaus gewünscht?

2. Wenn der Sterbefall im Alten- und Pflegeheim eingetreten ist, wird in der Regel vom Pflegepersonal ein Arzt verständigt, der die erforderliche Todesbescheinigung ausstellt.

Besprechen Sie mit der Heimleitung, wie lange die/der Verstorbene dort im Sterbezimmer oder einem separaten Aufbahrungsraum bleiben darf bzw. wann der Bestatter in eine Leichenhalle überführen soll. Aussegnungen durch den zuständigen Pfarrer sind in der Regel auch im Alten- und Pflegeheim möglich.

3. Wenn der Sterbefall in einem Krankenhaus eingetreten ist, wird die Todesbescheinigung durch den zuständigen Arzt ausgestellt.

Der Bestatter Ihres Vertrauens weiß in der Regel, in welchem Zeitraum die Überführung in die eigene Leichenhalle möglich ist.

4. Ist der Sterbefall durch einen Unfall oder durch eine unnatürliche Todesursache eingetreten.

Hier veranlasst zunächst die Polizei die Überführung von Verstorbenen in eine private oder kommunale Leichenhalle.

  • Bis zur endgültigen Klärung der Todesursache bleiben Verstorbene beschlagnahmt. Die Freigabe erfolgt durch die zuständige Staatsanwaltschaft.
  • Der Bestatter Ihres Vertrauens hilft Ihnen und klärt für Sie die Einzelheiten.

5. Das Bestattungsunternehmen können Sie in jedem Fall selbst bestimmen!

Wählen Sie das Unternehmen, das Ihr Vertrauen verdient. Lassen Sie sich auf keinen Fall in Ihrer momentanen Notsituation zu Entscheidungen überreden, die Sie später teuer bezahlen müssen. Als Bestattungspflichtiger haben Sie stets freie Bestatterwahl, das gilt auch wenn die/der Verstorbene bereits von dritter Seite überführt wurde.