Die bewegte Geschichte der Schmidt-Maurys

1894 gründete der Tischlermeister Johannes Maury, Großvater und Urgroßvater der heutigen Betriebsinhaber Hans-Udo und Manuel, „Am Ziegenmarkt 13“ in Wolfenbüttel eine Möbeltischlerei.
Mitte der 1920er-Jahre, nach dem Tod des Firmengründers, übernahm dessen Sohn Jean Rudolf die Firmenleitung. Er gliederte der expandierenden Tischlerei ein Möbelgeschäft an, was besonders im Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg nun auch mit dem Vertrieb industriell gefertigter Möbel florierte.
Kurz nachdem er seine Frau Elfriede heiratete und die beiden die Kinder Hans-Udo und Vera bekommen hatten, starb Hans Maury 1957. Elfriede Maury führte das Geschäft ihres verstorbenen Mannes weiter.
1959 lernte sie den Tischler und Bestatter Ernst Schmidt aus Gartow kennen. Die beiden heirateten und die Geschichte der Firma Schmidt-Maury begann. Zunächst führte man gemeinsam das Unternehmen in Wolfenbüttel weiter, beschaffte einen neuen Überführungswagen und gliederte der Möbelherstellung und dem Möbelhandel nun auch ein Sarglager und Bestattungsgeschäft an. Schon bald entschied man das Geschäft in Wolfenbüttel zunächst zu verpachten, um es später sogar zu verkaufen.
1962 zog man dann mit dem gesamten Betrieb ins beschaulichere Gartow um, baute neue
Geschäftsräume und betrieb weiterhin die Tischlerei mit dem angeschlossenen Bestattungsgeschäft. Letzteres war schon bald mit dem neuen Überführungswagen weit über die Grenzen Gartows hinaus bekannt.
Ab dem 1.1.1984 leitete Hans-Udo Maury den Betrieb alleine.
Mit der Wiedervereinigung eröffneten die Firmeninhaber am 15. September 1990 eine Filiale auf der anderen Seite der Elbe, im Brandenburger Städtchen Lenzen. Zunächst bediente man die Kunden in Mieträumen, einem frisch renovierten Ladengeschäft und Sarglager. Ende der 1990er-Jahre erwarb man Eigentum im Stadtkern und baute ein modernes Bestattungsgeschäft mit hellen freundlichen Ausstellungsräumen und einem kleinen Abschiedsraum. In den letzten 20 Jahren entwickelte sich die Lenzener Filiale zum Marktführer im Westprignitzer Elbetal.
Im neuen Jahrtausend kehrte Sohn Manuel in den elterlichen Betrieb zurück. Der gelernte Tischler und Betriebswirt des Handwerks machte eine Fortbildung zum geprüften Bestatter und zum Bestattermeister. Neue Ideen und Impulse kamen dadurch ins Unternehmen. 2002 verstarb Seniorchefin Elfriede Schmidt-Maury 80-jährig und drei Jahre später Seniorchef Ernst im Alter von 93 Jahren.
Seit dem 1. Januar 2007 sind Manuel und Hans-Udo Maury mit ihren Ehefrauen Claudia und Heike im Familienunternehmen Schmidt-Maury tätig. Jeanette Fintelmann, die Tochter von Heike und Hans-Udo Maury  unterstützt als Kundenberaterin das Team.
Noch im selben Jahr wurde eine weitere Filiale in der Kreisstadt Lüchow ausgebaut und eröffnet. In hellen Beratungs- und Ausstellungsräumen werden die Kunden nun auch hier fachkundig in allen Fragen rund um die Bestattung betreut. Das Hauptgeschäft in Gartow wurde ein Jahr später komplett umgebaut und erweitert. Große Schaufenster laden in allen Geschäften die Vorbeigehenden einen Augenblick zum Innehalten ein. Auf die Gestaltungen und die Dekorationen der Fenster und Räume sowie der Feierhallen legen Heike und Manuel besonderen Wert.
Ein neu gestalteter kleiner Feierraum mit 30 Sitzplätzen ermöglicht in der Gartower Zentrale eine ungestörte Abschiednahme von den lieben Entschlafenen und individuell gestaltete Trauerfeiern. Auf Wunsch betreut Hans-Udo die Angehörigen in diesen schweren Stunden des Abschiedes. Als ausgebildeter freier Redner beherzigt er das Motto „Der Trauer das Wort geben“ in seinen Ansprachen und spendet mit seinen Worten vielen Menschen Trost.
Im Frühjahr 2011 eröffneten wir unseren vierten Standort in Dannenberg. Damit schlossen wir den Kreis zwischen Jeetzel und Elbe.
2013 integrierten wir aus alter Verbundenheit und Freundschaft das Bestattungshaus Wolfrath in Grabow in unser Unternehmen, welches wir in alt bewährter Weise und unter dem Namen Wolfrath weiterführen.